Unsere Frauen- und Mütterrunde – mit dem monatlichen Treffen am 3. Montag im Monat – ist für viele der Damen seit Jahrzehnten ein fixer Termin. Sie haben gemeinsam langsam von der Mütterrolle ins ältere Fach, in den Part der Großmutter gewechselt, haben aber auch uns, die wir erst nach der Pensionierung Muße für pfarrliches Engagement gefunden haben, liebevoll aufgenommen. Es ist schön, dass sich die anderen mit uns freuen, und es tut gut, über Probleme und Sorgen, die uns drücken, reden zu können.
Im Allgemeinen beginnt unser Arbeitsjahr am 3. Montag im Oktober mit dem gemeinsamen Besuch der Abendmesse. Dann besprechen wir die Jahresorganisation: Unsere Mitarbeit beim Adventmarkt und das Jahresthema.
Beim Adventmarkt ist die Frauenrunde für das gemütliche Beisammensein, bei Kaffee, Kuchen und Brötchen zwischen den Einkaufstouren bei den Bastel- und Nähdamen verantwortlich. Dabei werden wir in dankenswerter Weise auch von hilfreichen Händen außerhalb unserer Runde und fleißigen Kuchen- und Tortenbäckerinnen unterstützt. Diese sind auch für unsere Weihnachtsbäckereiaktionen sehr gefragt. Tage vor dem Adventmarkt sammeln wir hausgemachte Weihnachtsbäckerei, verpacken sie liebevoll und verkaufen die 250g-Päckchen im Raum der Bastelrunde zu Gunsten der Kirchenrenovierung. Der Spendenerlös für Kaffee und Kuchen hingegen kommt unseren Projekten Aktion Leben und Schulpatenschaften für unsere Partnerdiözese Infanta (Philippinen) zugute. Wir unterstützen aber auch gelegentlich einzelne Kinder in unserer Pfarre.
Unsere Treffen von Jänner bis Mai sind seit Jahren einem durchgehenden Thema gewidmet. So erforschten wir im Jahr 2008 Geschichte und Kunstgeschichte des Neuklosters (mit Bibliotheksführung von P. Johannes) und der Burg.
2009 ist dem Thema „Wallfahrt: Geschichte und Bedeutung“ gewidmet. P. MMag. Roman Nägele, Pfarrer von Maria Kirchbüchl, hielt uns dazu im Jänner einen sehr informativen Einführungsvortrag, und die Damen unserer Runde (so sie dies wollten) haben dann in den folgenden Monaten von Wallfahrtskirchen und Wallfahrten, die sich ihnen tief ins Herz eingeprägt hatten, berichtet. Natürlich kommen auch beim gemütlichen Ausklang unserer Treffen beim Griechen Plaudern und Geselligkeit nicht zu kurz.
Für 2010 planen wir, der historischen und kunstgeschichtlichen Bedeutung der Pfarren, die einst zum Stift Neukloster gehörten, nachzugehen. Wir werden dabei auf viele so nahe liegende Kostbarkeiten stoßen, die man sonst in fernen Ländern sucht.
Das heurige Arbeitsjahr beenden wir am 22. Juni. Wir treffen uns nach gemeinsamem Messbesuch beim Griechen.
Ich leite diese Runde nun seit etwa 4 Jahren und bin „meinen“ Damen für die Zusammenarbeit und Hilfe (besonders wenn es ums Backen geht!) sehr dankbar.
Wir würden uns auch freuen, wenn diese Zeilen die eine oder andere Leserin anregen könnten, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Vielleicht ist unsere Runde auch für Sie das Richtige???
Mag. Monika Wenninger
Mit der Taufe beginnt unser Christsein, die Verbindung mit Jesus und der Kirche.
Zu ERSTKOMMUNIONIn der Hl. Kommunion empfangen wir den Leib des Herrn, sein ewiges Leben.
Zu FIRMUNGIn der Firmung werden wir mit dem Hl. Geist gesalbt. Er stärkt uns, als Christen zu leben.
Zu HOCHZEIT“Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!” (Joh 10,10) Die Liebenden machen Gottes Liebe sichtbar.
Zu TRAUERFALLGroße Hoffnung ist uns geschenkt. Jedem gilt die Zusage: Jesus hat den Tod besiegt. Er ist auferstanden!